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7 einfache Tipps, um Ihren Computer und andere Geräte vor Hackern zu schützen

Ransomware, Phishing, Trojaner … Wir leben in einer Welt, in der Cyberbedrohungen immer häufiger und raffinierter werden. Datendiebstahl, Rufschädigung, Erpressung, Spionage, Datenvernichtung … Wir können die Risiken, denen wir täglich ausgesetzt sind, nicht länger ignorieren. Sie sollten unbedingt Maßnahmen ergreifen, um Ihren Computer vor Hackern zu schützen. Wir haben einige zentrale Tipps zusammengestellt, die Sie berücksichtigen sollten, um zu lernen, wie Sie Ihre Geräte schützen und sicher halten. Keine Sorge: Sie müssen kein Cybersicherheits-Experte sein, um unsere Security-Hacks zu verstehen.

Wie schützen Sie Ihren Computer und/oder Ihr Smartphone oder Tablet vor Hackern?

Zuerst möchten wir die Bedeutung der physischen Sicherheit Ihrer Geräte betonen. Sperren Sie Ihren Computer oder Ihr Smartphone, wenn Sie es nicht benutzen! Es versteht sich von selbst, dass der erste Schritt zum Schutz Ihres Geräts darin besteht, es niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

Deaktivieren Sie außerdem Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm und Bluetooth.

Diebe könnten diese nutzen, um in das System Ihres Geräts einzudringen. Der Schutz Ihres Geräts vor physischem Diebstahl ist ebenso wichtig wie die folgenden Tipps.

#1. Verbinden Sie sich nur mit einem sicheren Netzwerk

Allein die Verbindung mit dem Internet kann es Angreifern ermöglichen, auf Ihren Computer zuzugreifen. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie sich auf allen Websites per SSL/TLS verbinden, und härten Sie Geräte ab, die mit zu großzügigen Werkseinstellungen ausgeliefert werden, zum Beispiel IoT-Geräte, Router usw. – und achten Sie darauf, diese abzusichern.

#2 Aktivieren und konfigurieren Sie eine Firewall

Eine Firewall ist eine Einrichtung, die – ähnlich wie ein Router – den Informationsfluss zwischen Ihrem Computer und dem Internet kontrolliert. Sie verhindert die Preisgabe Ihrer persönlichen Daten, indem sie eine Art Schutzschranke bildet. Außerdem warnt sie Sie, falls jemand mit böswilliger Absicht versucht, in Ihr System einzudringen.

Die meisten Betriebssysteme enthalten eine integrierte Firewall (Windows und macOS haben jeweils eine), ebenso wie die Mehrheit der Heimrouter. Sie müssen sich daher in der Regel nicht darum kümmern, eine Firewall zu installieren, da Ihr Gerät bereits geschützt ist. Sie können die Sicherheit Ihres Computers jedoch erhöhen, indem Sie ein starkes Passwort vergeben, das Ihre Firewall vor dem Versuch schützt, sie zu deaktivieren (sehen Sie dazu in den Richtlinien Ihres WLAN‑Anbieters nach).

#3 Nutzen Sie Antivirus- und Anti-Spyware-Software

Die Installation einer Antivirus-Software und deren regelmäßige Aktualisierung ist ein entscheidender Schritt, um Ihren Computer zu schützen. Installieren Sie ebenso eine Antivirus-App auf Ihrem Smartphone. Achten Sie darauf, diese stets aktuell zu halten. Aber Antivirus-Software ist kein magisches Werkzeug, das alle Bedrohungen auslöschen kann. Tatsächlich stützt sich diese Software auf eine Datenbank bereits bekannter Schadprogramme, die in einem internen Register erfasst sind (meist zielen Antivirus-Updates darauf ab, neue Einträge – also neu entdeckte Viren – in dieses Register aufzunehmen).

Befolgen Sie unsere Schritte und lernen Sie, Ihren Computer und andere Geräte zu schützen.

Das bedeutet, dass sie brandneue Malware nicht erkennen können. Behalten Sie also im Hinterkopf, dass der Einsatz eines Antivirenprogramms keine Wunderlösung ist. Er entbindet Sie nicht davon, weitere vorbeugende Maßnahmen umzusetzen.

Spyware ist eine Art Schadsoftware, die entwickelt wurde, um die Aktivitäten Ihrer Mitarbeiter auf deren Computern zu überwachen, um nützliche Hinweise für Datendiebstahl zu sammeln. Die Software soll das Unternehmen ausspionieren, um an wichtige geheime Informationen wie Patente oder Verträge zu gelangen. Die Antiviren-Tools der meisten großen Cybersicherheitsmarken enthalten in der Regel auch Anti-Spyware-Funktionen. Falls das bei Ihrer Lösung nicht der Fall ist, sollten Sie sich eine Anti-Spyware-Software zulegen, um zu verhindern, dass Hacker Informationen stehlen.

#4 Entfernen Sie unnötige Software

Angreifer können Ihren Computer attackieren, indem sie Schwachstellen in Programmen ausnutzen. Je weniger Software Sie installiert haben, desto kleiner ist deshalb die Angriffsfläche Ihres Computers. Entfernen Sie also alle unnötigen Programme, nachdem Sie sichergestellt haben, dass dies unbedenklich ist. Deaktivieren Sie ebenfalls nicht benötigte Dienste und schalten Sie überflüssige Standardfunktionen ab, um mehrere Angriffsmöglichkeiten zu eliminieren.

#5 Folgen Sie dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe (PoLP)

In den meisten Fällen von Malware-Infektionen kann die Schadsoftware nur mit den Rechten des aktuell angemeldeten Nutzers agieren. Um Ihr Gerät zu schützen und die Auswirkungen zu minimieren, falls es doch zu einer Infektion kommt, sollten Sie zwei Arten von Benutzerkonten einrichten:

  • Ein Standardkonto mit minimalen Berechtigungen für tägliche Aktivitäten;
  • Ein Administratorkonto mit allen Systemrechten, mit dem Sie sich nur anmelden, wenn Sie Software installieren oder entfernen oder Systemeinstellungen auf Ihrem Computer ändern müssen.

#6 Verwenden Sie einen sicheren Webbrowser

Die auf neuen Computern vorinstallierten Browser sind in der Regel nicht mit sicheren Standardeinstellungen versehen. Die Absicherung Ihres Browsers ist daher ein wesentlicher Schritt, um die Sicherheit Ihres Computers zu verbessern, da immer mehr Angriffe Webbrowser ausnutzen. Achten Sie darauf, einen vertrauenswürdigen Browser zu verwenden (warum nicht DuckDuckgo?) und vermeiden Sie unnötige Plugins/Add-ons.

#7 Aktualisieren Sie häufig

Die meisten Softwareanbieter veröffentlichen Updates, um Schwachstellen, Sicherheitslücken und Fehler (Bugs) in ihren Programmen zu beheben oder zu schließen. Sehr oft deckt das Hacken von Software genau diese Lücken auf. Um Angriffe zu vermeiden, ist es daher entscheidend, Aktualisierungen so schnell wie möglich herunterzuladen und zu installieren.

 

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