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Welche Komponenten entladen den Akku Ihres Laptops am schnellsten?

Die Akkulaufzeit eines Notebooks hängt von vielen Faktoren ab. Wenn sich Ihr Akku scheinbar zu schnell entlädt, liegt das meist daran, dass einige interne Komponenten mehr Energie verbrauchen, als Sie denken. Schauen wir uns gemeinsam die wichtigsten Quellen des Stromverbrauchs an und wie Sie Ihren Akku im Alltag besser schonen können.

Der Bildschirm: der größte Stromfresser Nr. 1

Ein Verbrauch, den man zuerst im Blick haben sollte

Die Komponente, die in einem Laptop am meisten Energie verbraucht, ist eindeutig das Display. Im Durchschnitt beansprucht es 43 % der gesamten Akkuladung.

  • Je höher die Helligkeit, desto größer der Stromverbrauch
  • Hochauflösende oder sehr helle Displays verbrauchen noch mehr Energie 

Um Akku zu sparen, sollten Sie die Displayhelligkeit auf ein mittleres Niveau reduzieren, etwa auf 50 %. Das reicht für eine angenehme Nutzung in Innenräumen völlig aus.

Der Chipsatz: unverzichtbar, aber stromhungrig

Ständig und automatisch aktiv

Der Chipsatz ist eine zentrale Komponente, die den Datenfluss zwischen den verschiedenen Teilen des Computers steuert. Seine Rolle ist unauffällig, aber essenziell, und sein Verbrauch liegt bei rund 21 % des Akkus.

Diesen Verbrauch können Sie nicht direkt steuern, aber indem Sie die Gesamtlast Ihres Systems verringern, lässt er sich indirekt reduzieren.

CPU und GPU: zusammen rund ein Drittel des Verbrauchs

Der Prozessor: Motor der Leistung

Der Prozessor ist ständig aktiv, um Ihre Aufgaben auszuführen. Selbst wenn Sie scheinbar „nichts“ machen, ist er durch Hintergrundprozesse ausgelastet. Im Schnitt verbraucht er 9 % des Akkus.

Wenn Sie unnötige Programme schließen und Multitasking vermeiden, können Sie die Auslastung des Prozessors senken.

Die Grafikkarte: nicht nur fürs Gaming

Die Grafikkarte ist für die Darstellung von allem, was auf dem Bildschirm passiert, zuständig. Sie verbraucht im Durchschnitt 8 % der Akkulaufzeit – und das auch außerhalb von Gaming- oder Videoschnitt-Sessions.

Wenn Ihr Notebook einen Stromsparmodus für die Grafik bietet, sollten Sie diesen für Büro- und Alltagsaufgaben aktivieren.

Speicher und Netzwerk: moderater Verbrauch

Sekundäre Energieverbraucher

Die Festplatte, die zum Lesen und Schreiben von Daten genutzt wird, verbraucht nur etwa 5 % des Akkus. Die Netzwerkverbindung, oft als stromhungrig eingestuft, macht lediglich 4 % aus.

Das Deaktivieren von WLAN hat daher nur einen begrenzten Effekt, kann aber dennoch in bestimmten Situationen die Laufzeit etwas verlängern.

Fazit: die richtigen Komponenten anvisieren, um die Akkulaufzeit zu optimieren

Nicht alle Komponenten eines Laptops belasten den Akku gleich stark. Manche Verbräuche sind unvermeidbar, andere lassen sich jedoch durch passende Einstellungen deutlich senken. Um die Laufzeit zu verbessern:

  • Reduzieren Sie die Displayhelligkeit Ihres Bildschirms 
  • Schließen Sie Programme im Hintergrund 
  • Aktivieren Sie die Energiesparmodi Ihres Betriebssystems 
  • Deaktivieren Sie WLAN oder Bluetooth, wenn Sie sie nicht benötigen 

Wenn Sie an den richtigen Stellschrauben drehen, können Sie mehr Akkulaufzeit herausholen, ohne auf Leistung zu verzichten.

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