Der Laptop steht für die Freiheit, überall arbeiten zu können. Diese Freiheit hängt jedoch von einem Bauteil ab, dessen Leistung begrenzt ist: dem Akku. Damit Ihr Gerät mobil bleibt, müssen Sie wissen, wann Ihr Akku am Ende seiner Lebensdauer ist und wie Sie ihn austauschen.
Wissenswertes über Laptop-Akkus
Wichtig ist: Einen defekten oder verschlissenen Akku können Sie durch einen neuen ersetzen. Der Austausch ist oft unkompliziert – vor allem bei älteren Modellen, bei denen der Akku von außen leicht zugänglich ist. Bei modernen Notebooks mit fest verbautem Akku bleibt der Wechsel dennoch ein Vorgang, den man zu Hause durchführen kann – mit einem Schraubendreher und einer Videoanleitung.
Die wichtigsten Punkte beim Kauf eines neuen Akkus
Bevor Sie einen Ersatzakku bestellen, sollten Sie einige technische Daten genau notieren.
Sie müssen wissen:
- Hersteller, exakte Modellbezeichnung und Produktreihe Ihres Laptops (z. B. Acer Aspire 5742).
- Die auf dem Akku aufgedruckte Referenz-/Teilenummer (z. B. AS10D31, 100-33-40).
- Die Spannung in Volt (V).
- Die Kapazität in Wh oder Ah.
Das Laptop-Modell (Punkt 1) finden Sie in der Regel auf der Vorderseite oder auf einem Aufkleber an der Unterseite. Für die Akku-Spezifikationen (Punkte 2, 3 und 4) müssen Sie den Akku selbst ansehen.
Ist er nicht von außen zugänglich, müssen Sie die Rückschale öffnen, indem Sie die Schrauben entfernen und zum Beispiel mit einem flachen Gegenstand das Bodenblech lösen. Benötigen Sie Hilfe beim Zerlegen, finden Sie online Tutorials speziell zu Ihrem Laptop-Modell.
Warnsignale, die auf einen nötigen Akkuwechsel hinweisen
Woran erkennen Sie, dass Ihr Akku am Ende ist? Das eindeutigste Zeichen: Der Laptop lässt sich ohne Netzteil nicht mehr einschalten. Es gibt jedoch weitere, weniger offensichtliche Hinweise.
Hersteller-Software zur Diagnose
Einige Hersteller bieten Tools an, die den Zustand der Zellen, die tatsächliche Kapazität oder die Zahl der Ladezyklen in Echtzeit überwachen. Erkennt das Programm eine Schwäche, erscheint eine Warnmeldung. Wenn Sie eine solche Benachrichtigung erhalten, können Sie davon ausgehen, dass der Akku seine Nutzungsdauer erreicht hat und ausgetauscht werden sollte.
Ungewöhnliche Überhitzung
Es ist normal, dass ein Laptop Wärme abgibt. Ein intakter Akku sollte jedoch keine extreme Hitze erzeugen. Ein leichter Temperaturanstieg beim Laden oder Entladen ist normal, aber wenn der Akku so heiß wird, dass es unangenehm wird, empfehlen wir, ihn nicht weiter zu benutzen und umgehend zu ersetzen. Bei einem internen Akku ist diese Überhitzung ohne Öffnen des Gehäuses schwerer zu erkennen.
Physische Verformung
Auffällig ist, dass flache Akkus (in modernen Laptops und Smartphones) zum Aufquellen neigen. Ältere Modelle mit zylindrischen Zellen waren dafür deutlich weniger anfällig.
Ein aufgeblähter Akku kommt häufig vor und kann durch Spannungen im Gehäuse Probleme an Tastatur und Touchpad verursachen. Dieser Defekt ist leicht zu erkennen. Selbst wenn der Akku noch funktioniert, sollten Sie ihn bei sichtbarer Verformung möglichst schnell austauschen, um Risiken zu vermeiden.
Plötzlicher Kapazitätsverlust
Die Kapazität von Akkus nimmt mit Zeit und Nutzung ab. Ein Verlust von 10 bis 15 % pro Jahr gilt im Allgemeinen als normal und hängt stark von Umgebung und Nutzung ab. Eine halbierte Laufzeit nach drei Jahren liegt oft noch im üblichen Verschleißbereich.
Allerdings verläuft der Kapazitätsverlust nicht immer schleichend. Sinkt die Akkulaufzeit plötzlich von drei Stunden auf nur noch eine halbe Stunde, deutet dies auf einen schweren internen Defekt hin. Dann ist ein neuer Akku unumgänglich.
Möglichkeiten, den Akku-Zustand zu prüfen
Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit Ihres Akkus im Blick zu behalten.
Technischer Check
Am einfachsten ist es, Ihr Gerät regelmäßig für eine Wartung zu einem Fachbetrieb zu bringen. Bitten Sie bei dieser Gelegenheit den Techniker, einen Gesundheitscheck für den Akku durchzuführen.
Analyse mit Software-Tools
Möchten Sie die Überwachung selbst übernehmen, können Sie folgende Möglichkeiten nutzen:
- Das in Windows integrierte Überwachungsprogramm.
- Die herstellereigene Software Ihres Laptops (falls verfügbar).
- Ein zusätzliches Analyse-Tool eines Drittanbieters.
Unter den getesteten Optionen ist die Software BatteryCare eine zuverlässige Lösung. Sie liefert detaillierte Informationen zum Akku-Zustand, etwa Nenn- und aktuelle Kapazität sowie den geschätzten „Gesundheitszustand“.
Wenn Sie nach all diesen Schritten noch unsicher sind, in welchem Zustand sich Ihr Akku befindet, können Sie sich an BestAkkus wenden, um eine individuelle Beratung zu erhalten.
