1. Verhindern, dass der Akku auf 0 fällt
Das Wichtigste zuerst: Lassen Sie Ihren Akku niemals komplett leer laufen, also auf 0 %. Genau das sollten Sie unbedingt vermeiden. Eine andere Frage, die sich viele stellen, lautet: Muss ich meinen Laptop auf 100 % aufladen? Nein! Ein vollständiges Aufladen auf 100 % ist genauso ungünstig wie das Entladen bis zum absoluten 0 %.
Die einzige Situation, in der Sie den Akku einmal komplett entladen lassen sollten, ist, wenn Sie einen neuen Akku einbauen. Zur Info: Das geschieht im Interesse Ihres Geräts, denn das vollständige Entladen kalibriert die Akkuanzeige.
2. Aktivieren Sie den Energiesparmodus
Windows-Laptops bieten Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Energiesparfunktionen zu aktivieren, um die Akkulaufzeit Ihres Laptops zu maximieren. Wie alles hat aber auch das seinen Preis: Wenn Sie ein Power-User sind, Spiele spielen oder aufwändige Video- oder Bildbearbeitung machen, werden Sie einen spürbaren Leistungsverlust feststellen. Nutzen Sie Ihren Laptop oder PC dagegen nur für einfache Aufgaben wie Surfen, werden Sie kaum einen Unterschied bemerken.
Unter Windows können Sie den Energiesparmodus aktivieren, indem Sie auf das Akkusymbol in der Taskleiste klicken und den Regler nach links auf „Beste Akkuleistung“ schieben.
3. Halten Sie Ihren Laptop von Extremen fern: zu heiß oder zu kalt
Jedes Extrem ist schädlich – Akkus bilden hier keine Ausnahme. Extreme Temperaturen, ob heiß oder kalt, beeinträchtigen nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen wie Laptops.
Gerade für die Akkulaufzeit kann große Hitze oder Kälte dazu führen, dass Ihr Gerät stärker arbeiten muss und sich die durchschnittliche Laptop-Akkuladung schneller entleert. Wenn Sie den Akku Ihres Laptops effektiv pflegen möchten, sollten Sie daher vermeiden, ihn bei extremen Temperaturen zu verwenden.
4. Nicht benötigte Peripheriegeräte abziehen
Oft schließen Nutzer mehrere Peripheriegeräte wie externe Festplatten oder Webcams an. Diese Zubehörteile sind zwar praktisch und erleichtern die Arbeit, sie wirken sich jedoch auch auf die unterschiedlichen Arten von Laptop-Akkus aus.
Selbst wenn Sie gerade keine Daten von Ihrem Laptop auf die externe Festplatte oder umgekehrt übertragen, zieht das Kabel Strom von Ihrem Laptop. Das bedeutet: Der Akku entlädt sich. Um die Akkulaufzeit Ihres Laptops zu optimieren, sollten Sie daher alle Peripheriegeräte abstecken, wenn Sie sie nicht verwenden.
5. WLAN und Bluetooth deaktivieren
Wenn Sie zum Beispiel einen Film heruntergeladen haben und zum Anschauen kein WLAN benötigen, schalten Sie es besser aus – sonst saugt es im Hintergrund weiter am Akku. Genauso sollten Sie Bluetooth deaktivieren, wenn Sie keinen Bluetooth-Lautsprecher oder keine Bluetooth-Kopfhörer mit Ihrem Laptop verbunden haben, um Akku zu sparen.
Auch wenn der Akkuverbrauch gering ist, verbraucht die Verbindung dennoch Energie. Warum das nicht vermeiden und so mehr aus der Akkulaufzeit Ihres Laptops herausholen? Wenn Sie diese Verbindungen nicht brauchen, schalten Sie sie also ab.
6. Die Bildschirmhelligkeit reduzieren
In vielen Situationen – etwa wenn Sie in einem dunklen Raum sitzen – muss Ihr Display nicht maximal hell sein. Die Displayhelligkeit ist häufig der größte Stromfresser und damit der Hauptgrund dafür, dass sich der Akku Ihres Geräts schnell entlädt. Es ist daher ratsam, die Helligkeit zu reduzieren, sofern Sie sich nicht in einer sehr hellen Umgebung befinden, um die Akkulaufzeit Ihres Laptops zu verlängern.
Zusätzlich zur geringeren Helligkeit können Sie auch die Anzeigeeinstellungen so anpassen, dass sich der Bildschirm ausschaltet, wenn Sie Ihren Laptop nicht benutzen. Sie können diese Einstellungen manuell vornehmen, aber auch der Energiesparmodus kann das automatisch für Sie übernehmen.
7. Eine SSD-Festplatte einbauen
Die Entscheidung für eine Solid State Drive (SSD) kann Energie sparen und damit den Akku schonen. Das bedeutet: Ihr Laptop verwandelt sich von einer langsamen Maschine in ein extrem schnelles Arbeitsgerät. Da Ihr Laptop mit SSD deutlich schneller arbeitet, können Sie Dateien rasch öffnen und Aufgaben in kürzerer Zeit erledigen – so sparen Sie ebenfalls Akkukapazität.
Außerdem verbessert sich die Akkulaufzeit Ihres Laptops deutlich, da Solid State Drives mit Flash-Speicher arbeiten, der wesentlich weniger Energie verbraucht als eine mechanische Festplatte.
8. Vermeiden Sie es, den Laptop ständig am Netz zu lassen
Viele Experten raten davon ab, den Laptop dauerhaft am Netzteil zu lassen. Laptops, die permanent eingesteckt sind, weisen tendenziell weniger Ladezyklen auf als Geräte, deren Akkus in einem Bereich zwischen etwa 15 % und 85 % gehalten werden.
Den Akku Ihres Laptops permanent bis 100 % vollzuladen ist keineswegs nötig. Verzichten Sie nach Möglichkeit darauf, wenn Sie die Lebensdauer des Laptop-Akkus erhalten möchten.
9. Das neueste Betriebssystem installieren
Ein Update Ihres Betriebssystems bringt nicht nur neue Funktionen, sondern oft auch Leistungsverbesserungen für Ihren Laptop. Programme können dadurch effizienter arbeiten, was wiederum den Energieverbrauch und damit den Akku schont.
